Psychotherapie (HPG)
Psychotherapie zielt auf die Linderung von psychischem Leid, die Stabilisierung von Patienten und auf
die Gewinnung neuer Handlungsspielräume.
Psychisches Leid kann sich in Form einer diagnostizierbaren psychischen Störung mit Krankheitswert
manifestieren (Angststörungen und Panikstörungen (F40), Zwangsstörungen (F42), Anpassungs- und
Posttraumatischen Belastungsstörungen (F43), depressiven Erkrankungen (F30)) oder auch als weniger
eindeutig klassifizierbare, subjektive Belastung, die Sie persönlich jedoch als einschränkend erleben.
Eine Voraussetzung für den Beginn einer Psychotherapie (HPG) stellt eine Schweigepflichtsentbindung
gegenüber Ihrem behandelnden Haus- oder Facharzt dar, die dem Zweck dient, diesen über den Beginn der Behandlung zu informieren und mir ein Bild über Ihre Vorerkankungen oder auch akut bestehenden Erkrankungen machen zu können.
Im psychotherapeutischen Prozeß geht es zunächst darum, die Art und Schwere einer Störung bzw.
Belastung näher zu klären und auch ein realistisches Behandlungsziel zu entwickeln. Dann geht es in einem weiteren Schritt darum, die Entstehungsbedingungen für psychisches
Leid zu verstehen und so den Gesamtzusammenhang des "Gewordenseins" eines Menschen besser in den
Blick zu bekommen. Es wird die innere Logik, Wirkrichtung und Wirkkraft von Überzeugungen,
Verhaltensweisen und Emotionen genau betrachtet. Der Klient wird in seiner Selbsterkundung vom
Therapeuten unterstützt und ermutigt.
Durch diesen Klärungsprozeß zu einer wachsenden Selbstakzeptanz zu finden ist eine zentrale
Voraussetzung für eine einsetzende nachhaltige persönliche Veränderung.
Des Weiteren geht es im Rahmen einer Psychotherapie darum, erlebtes Leid zu mindern. Kreisläufe,
die subjektives Leid oder Symptome der Erkrankung aufrechterhalten oder immer wieder neu entstehen
lassen, sollen unterbrochen werden. Hierbei werden Methoden und Techniken der Energetischen Psychologie
EDxTMTM zum Einsatz gebracht, mit denen Erlebnisse, die Leid
hervorrufen aber auch hinderliche Einstellungen neutralisiert werden können. Gelingt die Neutralisierung
erfährt der Klient eine deutliche Entlastung, kann alte Erlebens- und Verhaltensmuster hinter sich
lassen und so größere Selbstbestimmtheit und neue Handlungspielräume gewinnen.
Ebenso wird die Widerstandskraft des Klienten (z.B. durch das Erlernen von Selbsthypnoseverfahren/
Selbstentspannung) gezielt erhöht. Psychotherapie erfordert die Bereitschaft, neben den
therapeutischen Terminen auch im privaten Bereich weiter zu an sich arbeiten. Ihnen werden für
diese Arbeit verschiedene Anregungen für eine eigenständige Basisvorsorge vermittelt, die dazu
dienen soll, Ihre Stabilität und Selbstwirksamkeit zu erhöhen.
Psychotherapeutische Kurzintervention
Sie haben ein klar abgrenzbares Problem, das sie bereits unangemessen lang bzw. unangemessen stark
gefühlsmässig oder gedanklich beeinträchtigt, wollen aber keine längerdauernde Psychotherapie
beginnen? Dann steht Ihnen die Möglichkeit einer psychotherapeutischen Kurzintervention offen.
Bei einer psychotherapeutischen Kurzintervention kommen die Methoden der Energetischen Psychologie
(EDxTMTM) zum Einsatz, mit denen emotionaler Streß nachhaltig
entladen werden kann. Ungünstige biographische Erfahrungen oder Minitraumatisierungen werden mit
EDxTMTM mit dem Ziel einer nachhaltigen Überwindung und Auflösung
emotionalen Streßes angegangen.
Eine psychotherapeutische Kurzintervention kann auch dann sinnvoll sein,wenn Sie sich bereits selbst
mit Methoden der energetischen Psychologie behandeln, bei einem bestimmten Problem jedoch hängenbleiben
und nicht in der Lage sind, dieses effektiv alleine zu balancieren. In diesem Fall kann eine eingehendere
Widerstandsanalyse im Rahmen des Ansatzes EDxTMTM und eine auf
Sie abgestimmte Intervention helfen, Ihren Lösungsprozeß voran zu bringen.
Psychotherapeutische Kurzintervention als Co-Therapie
Falls Sie sich bereits in einer laufenden Psychotherapie oder einer ärztlichen Behandlung
befinden, diese jedoch noch zusätzlich ergänzen oder erweitern wollen, besteht die Möglichkeit -
jedoch nur in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt/Therapeuten und bei dessen Einverständnis -
eine Co-Therapie zu beginnen. Eine Co-Therapie kann dann sinnvoll sein, wenn Sie z.B. durch eine
körperliche Erkrankung stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden und die Erkrankung Ängste oder
traumatische Erfahrungen anhaltender Art bei Ihnen hervorgerufen hat. Insbesondere Erfahrungen
von Todesnähe oder Todesangst können sich zu nachwirkenden Belastungen entwickeln.
Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch das Angebot in Autogenem Training, das als
prophylaktisches Verfahren ebenfalls eine hilfreiche Ergänzung bei verschiedenen Störungsbildern
sein kann.